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September: „Schluss mit Kopfzerbrechen“
Manchmal ist alles zu viel: Abgabefristen, Termine, schnell noch ei Meeting hier, ein Projektstart dort, der Kollege wollte auch noch was und wo ist eigentlich diese wichtige Mail hin? Im Arbeitsalltag schwirrt uns manchmal der Kopf, das hohe Arbeitspensum und Sorgen können uns buchstäblich Kopfzerbrechen bereiten. Wir bräuchten dringend eine Auszeit, aber die gibt es oft nicht. Das erhöht den Stress und steigert das Kopfschmerzrisiko. Der Deutsche Kopfschmerztag macht daher jedes Jahr am 5. September auf die verschiedenen Kopfschmerzarten und Ursachen aufmerksam. Stress ist eine davon.
Wenn etwas „Kopfzerbrechen“ bereitet
Stressbedingte Spannungskopfschmerzen gehören, neben Migräne, zu den häufigsten Kopfschmerzarten und sitzen uns besonders gerne in stressigen Zeiten im Nacken. Sie tauchen oft dann auf, wenn wir uns mal wieder „einen Kopf machen“ wegen etwas: Belastende Lebesumstände, Grübeln, Konflikte am Arbeitsplatz oder Leistungsdruck können Kopfweh auslösen. Auch deshalb, weil wir bei kognitiver Überlastung nicht gut schlafen, den Sport zum x-ten Male ausfallen lassen mussten, die Schultern unbewusst hochziehen wodurch sich unsere Muskulatur schmerzhaft verspannt. Aber Kopf hoch! Denn um moglichst schmerzfrei durch stressige Zeiten zu kommen, können wir täglich bewusst für etwas Entspannung in Kopf und Körper sorgen. Für einen klaren Kopf.
Pausen machen
Wir brauchen sie immer dann besonders dringend, wenn wir keine Zeit dafür haben. Plane daher mehrere Pusen in den Arbeitstag ein, genau wie Meetings. Notfalls einen Timer stellen, der dich erinnert. Mache dann etwas, was du gerne tust.Mit einer Freundin oder einem Freund sprechen, Orgami falten, rausgehen, das Lieblingslied hören – egal was, Hauptsache Körper und Geist werden mal anders gefordert. Übrigens gerne, ohne die gesamte Pause aufs Smartphone zu schauen.
Muskeln entspannen
Entspanne deine Muskulatur. Am besten geht das mit Bewegung. Wenn für Sport keine Zeit bleibt, mache ein paar kleine Übungen, zum Beispiel: Lasse die Schultern kreisen, abwechselnd in beide Richtungen. Vom sprichwörtlichen „Zähnezusammenbeißen“ ist die Kiefermuskulatur oft fest. Lockere sie, indem du den Unterkiefer hängen lässt und dann mit den Lippern blubberst.
Schluss mit Grübeln!
Halte das Gedankenkarussel an, indem du dich bewusst auf etwas anderes konzentrierst, deine Gedanken umlenkst: Löse ein Suchbild, rolle die Yogamatte aus oder reise gedanklich ein einen schönen Ort. Wir sind unseren Gedanken nicht hilflos ausgeliefert. Wir können die negative Gedankenspirale anhalten und unsere Aufmerksamkeit stattdessen auf Dinge lenken, die uns guttun. Probiere es aus!
Gedanken sortieren
Wenn wir aufschreiben, was uns Kopfzerbrechen bereitet, kann das helfen, uns innerlich zu sortieren: Notiere deine Gedanken, beschreibe das Problem und wie es dazu kam, wer daran beteiligt ist, welche Aspekte dir am wichtigsten scheinen, welche Lösungsansätze es geben könnte oder wo es hakt. Einmal niedergeschrieben, hat man das Ganze sprichwörtlich „aus dem Kopf“ bekommen.
Arbeitsplatzgestaltung
Dicke Luft, falsche Bildschirmeinstellungen oder ungünstige Sitzhaltungen begünstigen Kopfschmerzen. Oft hilft es schon, ein paar Dinge zu verändern: Lass mehrmals täglich frische Luft rein, arbeite auch mal im Stehen nd achte insgesamt auf einen ergonomisch eingerichteten sowie gut beleuchteten Arbeitsplatz.
Konflikte klären
Uneinigkeit im Team, eine unbedachte Bemerkung der oder des Vorgesetzten: AM Arbeitsplatz können uns Konflikte und schlechte Stimmung belasten. Wenn dir etwas nicht mehr aus dem Kopf geht, suche das Gespräch, hole dir Rat oder spreche direkt mit der betreffenden Person. Nicht immer lassen sich Probleme schnell lösen, aber immerhin kommt so Bewegung in die Sache und du bekommst deinen Kopf schneller frei.

