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BARMER Gesundheitstipp des Monats August

Gesundheit

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August: „Reverse Running: Mach Dinge einfach mal aders!“

Rennen, aber rückwärts? Tatsächlich bedeutet Reverse Running genau das. Klingt verrückt? Vielleicht, aber es gibt sogar eine Rückwärtsrennen-Weltmeisterschaft und wissenschaftliche Studien, die dem Rückwärtslaufen eine Reihe positiver Effekte zuschreiben: Durch die ungewohnte Belastung wird die Zusammenarbeit von Herz und Lunge verbessert und es werden Muskelgruppen trainiert, die sonst eher zu kurz kommen. Zudem regt Rückwärtsgehen den sensomotorischen Kortex im Gehirn an, also jenes Gehirnareal, das für Bewegung und Körpergefühl zuständig ist. Es sorgt zum Beispiel dafür, dass wir den Arm heben oder spüren können, wenn uns jemand auf die Schulter tippt. Rückwärtsgehen fördert zudem den Gleichgewichtssinn und unsere Koordination.

Und so funktioniert Reverse Running: Du brauchst eine hindernisfreie Laufstrecke, etwas Übung und für den Anfang auch gerne einen Kollegen oder eine Kollegin. So kann man sich abwechseln: Eine Person geht vorwärts und kann Stolperfallen rechtzeitig erkennen, die andere geht rückwärts. Beginne mit langsamem Rückwärtsgehen und steigere das Tempo erst, wenn du dich sicher genug fühlst.

Neben Reverse Running gibt es aber auch noch eine Menge anderer Dinge, die wir im Arbeitsalltag einfach mal anders machen können. Denn gewohnte Routinen zu durchbrechen und uns neuen Aufgaben zu stellen, fördert unsere Gehirnplastizität, die Fähigkeit unseres Gehirns, etwas Neues zu lernen. Sich ungewohnten Herausforderungen zu stellen hilft also dabei, körperlich und geistig fit zu bleiben und kreative Lösungen zu finden. Un ddas kann man im Berufsalltag schließlich immer brauchen.

Sechs Ideen, im Berufsalltag etwas mal andersherum zu machen

1. Verkehrte Welt
Lege die Computermaus auf die andere Seite. Entdecke einen neuen Weg zur Arbeit, indem du zunächst in die entgegengesetzte Richtung startest. Beginne den Arbeitstag mit einer kreativen Aufgabe statt mit dem Lesen von Mails. Dinge mal „verkehrt herum“ machen, fordert das Gehirn und macht uns kognitiv beweglicher.

2. Arbeitsumgebung verändern
Ändere deinen Desktophintergrund, wechsel die Farben von Tools, platziere Arbeitsgeräte oder Monitore anders oder stelle die Kalendersprache auf Englisch um, tausche mit der Kollegin oder dem Kollegen den Schreibtisch. Visuelle Veränderungen an unserem Arbeitsplatz brechen Routinen auf und schaffen neue Perspektiven.

3. „Falsche“ Hand benutzen
Putze dir morgens die Zähne mit der nicht dominanten Hand. Nutze immer mal wieder Besteck und Smartphone mit der „falschen“ Hand. Tippe mit nur einer Hand die Buchstaben einer Mail ein. Mach dir mit der nicht dominanten Hand handschriftliche Notizen. Ein Handwechsel stärkt die Feinmotorik und die Koordination. Übrigens wird unser Gehirn schon allein bei der Vorstellung gefordert, eine Bewegung mit der nicht dominanten Hand auszuführen.

4. Das kannst du blind
Manche Dinge haben wir so oft gemacht, dass wir sie im Schlaf tun könnten. Dann erledige besonders routinierte Aufgaben mal mit geschlossenen Augen, etwa Essen oder Anziehen. Das schärft die sensorische Wahrnehmung und Raumorientierung.

5. Meeting-Formate ändern
Halte deine nächsten Besprechungen mal im Stehen oder Gehen, gerne an der frischen Luft ab. Studien haben gezeigt, dass körperliche Aktivitäten wie Nordic Walking oder normales Gehen die kognitive Leistungsfähigkeit bei Erwachsenen verbessern kann. Und der Perspektivwechsel kann die Kreativität im Team ankurbeln.

6. Spiegelverkehrt trainieren
Schreibe deine Namen und einige Wörter spiegelverkehrt auf ein Blatt. Überprüfe: Ist es im Spiegel richtig lesbar? Zeichne dann eine Figur oder einen Gegenstand und versuche, es direkt daneben spiegelverkehrt zu wiederholen. Halte abschließend einen beliebigen Text vor den Spiegel und versuche, ihn zu lesen. Musstest du dich konzentrieren? Perfekt, so fühlt sich Gehirnplastizität an.